REGIONALLIGA WEST: 7. SPIELTAG

Wuppertaler SV – RW Oberhausen 3:0 (1:0)

Es ist frustrierend! Auch vom Auswärtsspiel beim Wuppertaler SV kehrt Rot-Weiß Oberhausen mit leeren Händen zurück. Vor 564 Zuschauern unterlagen die Kleeblätter den Hausherren im Stadion am Zoo mit 0:3 (0:1).

Die Ausgangslage

Nach den bisherigen vier Unentschieden und der 0:1-Heimniederlage gegen den VfB Homberg waren die Vorzeichen unverändert. RWO muss langsam den ersten Sieg erzwingen, um nicht früh in der Saison in den Abstiegskampf zu schlittern. Dieser Strudel hat schon so manchen Verein aus der Liga gespült.

Das Personal

Trainer Dimitrios Pappas konnte unter der Woche zwei Neuzugänge an der Lindnerstraße begrüßen. Sowohl Shaibou Oubeyapwa als auch Nils Winter fanden sich gleich in der Startformation wieder. Zudem biss Jerome Propheter die Zähne zusammen. Nach seiner Auszeit aufgrund von Adduktorenproblemen war der Abwehr-Routinier noch lange nicht bei 100 Prozent, stellte sich dennoch in den Dienst der Mannschaft. Auch Leander Goralski konnte nach seinen Wadenproblemen kurzfristig Entwarnung geben.

Das Spiel

Die erste gute Möglichkeit gehörte den Rot-Weißen: Shun Terada wurde im Strafraum über die rechte Seite freigespielt, bekam bei der Direktabnahme aber nicht genug Druck hinter den Ball (7.). Wenig später meldeten sich auch die Wuppertaler erstmals, doch Marco Königs setzte den Kopfball aus fünf Metern aber am linken Pfosten vorbei (10.). Im direkten Gegenzug dann wieder Rot-Weiß. Terada stand plötzlich frei vor WSV-Keeper Daniel Szczepankiewicz, doch der blieb Sieger im Privatduell mit dem Japaner (11.). Es entwickelte sich eine spannende Anfangsphase mit vielen Torraumszenen. Doch keine der beiden Angriffsreihen konnte Profit daraus schlagen. Zum Glück für RWO, wenn man die Riesenchance von Beyhan Ametov nimmt, bei der er die Querlatte zum Wackeln brachte. Doch die Szene hatte eine Signalwirkung. RWO war im Gesicht getroffen, Wuppertal wurde mutiger. Und die Bergischen belohnten sich mit der 1:0-Pausenführung. Zunächst konnte Justin Heekeren den Einschlag zwei Mal verhindern. Beim dritten Schuss von Königs, der den Ball mit aller Gewalt in Tor schießen wollte, war der RWO-Schlussmann dann machtlos (39.).

Zur zweiten Halbzeit hatten sich die Oberhausener vorgenommen, nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Jonas Erwig-Drüppel bekam den Druck als erster Wuppertaler zu spüren. Den eroberten Ball musste Terada nur noch einschieben. Doch der Versuch von der linken Seite landete rechts knapp neben dem Gehäuse (52.). Wenige Augenblicke vergab Sven Kreyer eine gute Einschussmöglichkeit (54.). In Minute 69 kam es dann knüppeldick für Jerome Propheter. Der Kapitän musste erneut verletzt vom Platz. Für ihn kam der 18-jährige Adam Lenges. Während RWO alles auf die Karte „Ausgleich“ setzte, begnügten sich die Rot-Blauen mit ihrem gefährlichen Konterspiel. Einen dieser Konter vollendete der drei Minuten zuvor eingewechselte Semir Saric in der 72. Minute zum vorentscheidenden 2:0 für den WSV. Und damit es ganz dramatisch wird und nach kompletter Wehrlosigkeit aussieht – aber nicht war – setzte Gianluca Marzulo in der 90. Minute den 3:0-Endstand obendrauf. Wie gesagt: Es ist frustrierend! Aber noch längst nicht aussichtslos!

Am kommenden Samstag, 10. Oktober, ist Rot-Weiß Oberhausen auf dem Tivoli zu Gast bei Alemannia Aachen (Anstoß: 14 Uhr). RWOfm bringt Euch ab 13:45 Uhr wieder alle wichtigen Informationen und hoffentlich den ersten Saison-Dreier live nach Hause. RWO-TV ist ab 13:40 Uhr LIVE auf Sendung. Schaltet ein unter www.rwo-live.tv!

Das Schema

WSV: Szczepankiewicz – Uphoff, Geisler, Salau – Erwig-Drüppel (82. Studtrucker), Grebe (69. Saric), Ametov, Rodrigues Pires (87. Müller), Cokkosan – Königs (89. Osenberg), Marzullo.

RWO: Heekeren – Stappmann, Propheter (68. Lenges), Goralski – Reinert, Wellers (74. Twumasi), Scheelen (62. Steinmetz), Winter – Oubeyapwa – Terada (82. Köse), Kreyer.

Schiedsrichterin: Julian Engelmann (Iserlohn).

Tore: 1:0 Königs (39.), 2:0 Saric (72.), 3:0 Marzullo (90.).

Zuschauer: 564.

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