Rückrunden-Ausblick mit Kapitän Jerome Propheter:

„Wir wollen stabiler in unseren Leistungen werden“

Spieler, die Verantwortung übernehmen und in schwierigen Zeiten die Ruhe bewahren können: Auch im modernen Fußball sind Leader auf und neben dem Platz von essenzieller Wichtigkeit für ein Team. Bei Rot-Weiß Oberhausen ist Kapitän Jerome Propheter ein solcher Leader, der mit Ruhe und Besonnenheit vorangeht. Erst kürzlich setzte der 1,92 Meter große Defensiv-Allrounder ein dickes Ausrufezeichen und verlängerte seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig.

Jerome, Glückwunsch zu deinem neuen Vertrag. Schön, dass du dem Verein erhalten bleibst.

Danke. Ich freue mich auch hier bleiben zu können. Im Sommer bin ich bereits zwei Jahre bei RWO. Ich arbeite jeden Tag hart, fühle mich gut und denke, dass ich noch lange auf diesem Niveau spielen kann. Eine neue Herausforderung bei einem anderen Klub habe ich nicht gesucht. Ich will mit Führungsspielern wie Tanju Öztürk und Bastian Müller, die auch noch Vertrag haben, etwas aufbauen und möglichst erfolgreich abschneiden. Damit wollen wir bereits in der Rückrunde beginnen.

Du sprichst die Rückrunde an. Am Samstag, 16. Januar, macht ihr den Auftakt gegen den FC Wegberg-Beeck im Stadion Niederrhein. Was für Ziele steckt ihr euch für die zweite Saisonhälfte?

Wir wollen stabiler in unseren Leistungen werden. Das ist unser oberstes Ziel. Dafür muss unsere Defensivarbeit zwingend konsequenter werden und öfter die Null stehen. Natürlich ist das nicht immer möglich. Spiele wie beispielsweise das 0:4 gegen die U21 des 1. FC Köln haben wir verdient verloren. Doch wir hatten auch viele enge Partien, bei denen wir knapp als Verlierer vom Platz gingen oder uns unglücklich den Ausgleich fingen. Diese Spiele gilt es in der Rückrunde für uns zu entscheiden und kontinuierlich mehr Punkte aus diesen Begegnungen mitzunehmen. Dann geht es auch zwangsläufig nach oben in der Tabelle.

Führe uns mal ein wenig durch die Entwicklung vor der Winterpause. Die Leistungen und Ergebnisse wurden von Woche zu Woche besser. Was hat da vielleicht besser gepasst als noch zum Saisonbeginn?

Das stimmt. Wir haben gegen Teams, die weit vor uns in der Tabelle stehen, gut gepunktet und waren ihnen spielerisch mindestens ebenbürtig. Das hat gutgetan und der Mannschaft Selbstvertrauen und Kraft gegeben. Die Rückkehr vieler Stützen aus Verletzungspausen hatte natürlich auch ihren positiven Effekt. Wir konnten endlich mehrere Spiele hintereinander mit der gleichen Elf auflaufen. Als es drauf ankam, hat uns das sehr geholfen, bessere Spiele abzuliefern und Dämpfer wegzustecken. Zu Beginn der Saison konnten wir neben dem großen Verletzungspech leider auch mental noch nicht aus dem Vollen schöpfen, was unseren Start natürlich erschwert hat.

Terra bleibt nun doch bis mindestens 2022 Cheftrainer der Profis. Wie hast du diese Entscheidung aufgenommen und welche Entwicklung könnte die Mannschaft unter ihm nehmen?

In der Kabine kam die Entscheidung sehr gut an. Mike hat es geschafft, das Team wieder in die Spur zu bringen und positive Ergebnisse zurückzubringen. Jeder weiß bei Terra, woran er ist. Er spricht ehrlich und offen mit allen Spielern und vertraut mir als Kapitän viel Verantwortung an. Aufgrund dieser Aspekte und dem allgemeinen Trend, der unter Terra vor der Winterpause zu spüren war, stehen die Chancen gut, dass es mit ihm weiterhin bergauf geht. Wir wollen dies so schnell wie möglich unterstreichen.

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