Unser kommendes Heimspiel gegen den Wuppertaler SV

Leichte Tiefausläufer im Bergischen Land

Unser Heimspiel gegen den Wuppertaler SV wird präsentiert von:

In Wuppertal läuft es derzeit wirklich nicht rund. Erst wurde die Bergische Metropole mal so eben für 14 Tage vom gesamten Bahnverkehr abgeschnitten, was für arge Verkehrsprobleme im Tal der Wupper sorgte, dann läuft es auch sportlich beim Aushängeschild Wuppertals nicht so richtig gut.

Doch der Reihe nach:
In den vergangenen Jahren wusste man nicht, ob nun die großen Ankündigungen oder die namhaften Spieler mehr Aufsehen erregen sollen. Das mit dem Aufsehen hat eigentlich immer ganz gut funktioniert, doch sportlich blieb man trotz höherer Ziele in der Oberliga hängen. Vor der vergangenen Saison konnte dann die Wende vollzogen werden. Trainer Stefan Vollmershausen wurde von der U19-Bundesligamannschaft zur „Ersten“ befördert. Ein kluger Schachzug der Verantwortlichen, zumal Vollmershausen seine talentiertesten Jungs gleich mit nach oben nahm. Da man zuvor mit großen Zielvorgaben doch reichlich schlechte Erfahrungen machen musste, ließ man die in der Schublade, um die Erwartungen im Umfeld nicht in die Höhe zu treiben und gleichzeitig die eigene Mannschaft nicht zu sehr unter Druck zu setzen. In der Ruhe sollte die Kraft liegen. Eine Einstellung, die sich bezahlt machen sollte. Vollmershausen konnte mit seiner Mannschaft in Ruhe arbeiten und nach 30 Spieltagen den Aufstieg perfekt machen. Mit unglaublichen 12 Punkten Vorsprung sicherte man sich vor dem KFC Uerdingen die Meisterschaft in der Oberliga Niederrhein.

Obwohl die Verantwortlichen einen großen Umbruch vollzogen hatten, verlief der Start in die neue Saison ausgezeichnet. Um das vorrangige Saisonziel, den Klassenerhalt in der Regionalliga West, musste man sich eigentlich zu keinem Zeitpunkt ernsthafte Sorgen machen. Die Mischung aus jungen Spielern und alten Hasen stimmt einfach. Nebenbei erreichte der WSV noch das Halbfinale um den Niederrheinpokal, das unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit mit 2:3 gegen RWE verloren wurde. Doch noch größer als die Niederlage im Pokal, war die fast zeitgleiche Nachricht, dass Kultstürmer Ercan Aydogmus seine lange Karriere aus gesundheitlichen Gründen wohl beenden muss. Beim 37-Jährigen wurde ein ausgeprägter Knorpelschaden im Knie diagnostiziert. Überhaupt! Nach dem Abschied aus dem Pokalwettbewerb läuft es nicht mehr rund an der Wupper, was sicherlich nichts mit den Einschränkungen im Bahnverkehr zu tun hat. Letztendlich lassen sich die Niederlagen verschmerzen, da der Club mit 40 Punkten nicht mehr wirklich in einen wie  auch immer gearteten „Abstiegskampf“ verwickelt werden kann. Somit wurden beim WSV bereits jetzt die wichtigsten Pflöcke für die Zukunft eingeschlagen. Die Verträge mit Sportvorstand Manuel Bölster und Trainer Stefan Vollmershausen wurden verlängert, so dass „der Verein auf die nächste Stufe gebracht werden kann“, wie Bölster betont.

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