22. SPIELTAG: VIKTORIA KÖLN - RW OBERHAUSEN 0:0

Stimmen zum Spiel

Nach dem torlosen Unentschieden zwischen Tabellenführer Viktoria Köln und Rot-Weiß Oberhausen ist rwo-online.de auf Stimmenfang gegangen. Dabei gab es ganz unterschiedliche Einblicke in ganz unterschiedliche Gefühlslagen.

Für RWO-Mittelfeldspieler Raphael Steinmetz war das 0:0 „ein doppelter Punktverlust. Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die besseren Chancen und waren von Beginn an besser im Spiel.“ Vor dem ersten Heimspiel des Jahres appelliert der 24-jährige Angreifer, die Ruhe zu bewahren: „Wir müssen gegen Wattenscheid da weitermachen, wo wir in Köln aufgehört haben. Einzig unsere Zielstrebigkeit vorne muss sich verbessern. Wir müssen einfach mal wieder das Tor treffen. Gegen Wattenscheid müssen wir mal wieder drei Punkte holen und uns in der Tabelle vorne weiter festbeißen.“ Die Stimmung im RWO-Block ist Steinmetz auch dieses Mal nicht verborgen geblieben: „Jedes Mal, wenn ich gegen Viktoria Köln gespielt haben, war es wie ein Heimspiel. Die Stimmung war wie zuhause. Das war großartig! Nur der Platz in Köln ist eine reine Katastrophe. Da ist unserer um Klassen besser.“

Sein Mannschaftskollege Philipp Gödde schaute ganz genau hin und kam letztendlich zu folgendem Ergebnis: „Aktuell ist die Chancenverwertung bei uns das große Manko. Ich kann mich an keine richtig gute Torgelegenheit von Köln erinnern. Bei uns waren es mindestens drei!“

Oberhausens Cheftrainer Mike Terranova musste nach dem Abpfiff erst einmal kräftig durchpusten. Dann resümierte er: „Wir können mit dem Punkt nicht zufrieden sein. Wir waren dermaßen dominant, haben viele richtig gute Chancen vertan. Wenn man zum Tabellenführer fährt, ist man im Vorfeld mit einem Zähler zufrieden. Aber wer das Spiel gesehen hat, weiß dass wir was liegengelassen haben. Manchmal fehlt uns einfach das Quentchen Glück. Nach zwei Spielen gegen Viktoria Köln waren wir in 180 Minuten die bessere Mannschaft und stehen am Ende mit nur einem Punkt da. Das ist enttäuschend. Vor allem für die Fans, die uns in Köln bedingungslos unterstützt haben, tut es mir leid. Denen hätte ich für ihre Leistung gerne drei Punkte gegeben. Ich bin unglaublich stolz auf sie.“

Dass es keine fußballerische Feinkost war, die den 1.814 Zuschauern angeboten wurde, hat auch Viktoria Kölns Trainer Patrick Glöckner bemerkt: „Von beiden Mannschaften war es nicht das beste Fußballspiel. Ich persönlich fand es spielerisch sogar unterirdisch. Wir wollten heute mehr bieten, das ist uns nicht gelungen. Letztendlich geht das Unentschieden aus meiner Sicht in Ordnung.“