Verein

Stellungnahme zu den Geschehnissen im Niederrheinpokal-Achtelfinale

Liebe rot-weiße Familie,

liebe Medien,

liebe Polizei Krefeld,

lieber KFC Uerdingen,

nachdem es in den letzten Tagen zu einigen unwahren und anscheinend ungeprüft übernommenen Berichterstattungen der lokalen Medien kam, welche wohl auf einen in Teilen nicht korrekten Report der Pressestelle der Krefelder Polizei basieren, möchte nun auch wir, die Fanbetreuung von Rot-Weiß Oberhausen, unsere Sichtweisen und unseren Kenntnisstand zu den Vorkommnissen innerhalb des Stadions mitteilen.

Grundsätzlich kann hier zunächst zum größten Teil auf die Richtigstellung der Fanszene Oberhausen (Link zum Statement der Fanszene) verwiesen werden. Auch wir können bestätigen, dass es nicht geplant war eine Fahne aus dem Uerdinger Fanblock zu stehlen. Gleichzeitig finden wir es rufschädigend, dass der Eindruck geweckt wurde, dass die RWO-Fanbetreuung Teil eines solchen Planes sein soll.

Vielmehr kann der Vorfall, aus unserer Sicht, einzig und allein dem vom Heimverein eingesetzten Sicherheitsdienst zugerechnet werden.

Wie bereits seit einigen Jahren werden vor jedem Auswärtsspiel bestimmte Personen über die Oberhausener Fanbeauftragte akkreditiert. Beim Niederrheinpokal-Achtelfinale wurden daher, neben drei Personen der Fanbetreuung (RWO-Fanbeauftragte und zwei Mitarbeiter des Oberhausener Fanprojekts), auch Arbeitskarten für drei Fan-Fotografen angefragt. Dies geschieht grundsätzlich unter Nennung der Vor- und Zunamen und ist ein Standardprozedere.

Die Anzahl an Fan-Fotografen glich dabei der, von vorangegangenen Auswärtsspielen.

Der KFC Uerdingen hat ebenso alle Akkreditierungen anstandslos bewilligt.

Es ist richtig, dass die Arbeitskarten alle den Zusatz „Fanbetreuung“ aufwiesen, das war von uns aber so nie gewünscht bzw. haben wir die jeweiligen Funktionen der Personen dem KFC Uerdingen klar mitgeteilt.

Als zwei der akkreditierten Fotografen den erlaubten Zugang zum Innenraum erbaten, um den zur Halbzeitpause am Zaun angebrachten Banner korrekt zu befestigen und den schon vor dem Gästebereich stehenden dritten Fotografen abzulösen, wurde ihnen der direkte Zugang über den Gästebereich verwehrt.

Der erste Zugang des vorangegangenen Fotografen konnte dagegen noch auf dem direkten Wege aus dem Gästeblock in den Innenraum bestritten werden.

Stattdessen wurden die anderen beiden Fotografen von einer Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes durch die Sicherheitsabsperrungen außerhalb der Tribünenzugänge bis an den Heimblock geleitet, von wo sie den restlichen Weg, unter dem Hinweis eines nahestehenden Kollegen, allein antreten mussten.

Nachdem diese nun den letzten Absperrungsbereich passierten, wurden sie unmittelbar darauf von Uerdinger Fans gestellt, umringt und angegangen. Die akkreditierten Personen verließen daraufhin diesen Bereich schleunigst, wurden vom Sicherheitsdienst wieder im Empfang genommen und der Zugangsbereich Innenraum wurde von den Arbeitskarten gestrichen.

Diese gefährliche Situation hätte auch ohne die mediale Berichterstattung nach einer intensiveren Nachbesprechung zwischen Heimverein und Fanbetreuung verlangt. Umso überraschter sind wir, auch durch das Statement des zweiten Vorsitzenden des KFC Uerdingen - welcher wohlbemerkt bei jeder Kommunikation zwischen Fanbeauftragten und seinem Verein direkt oder mittelbar involviert war - welche Geschichte daraus gemacht wurde. Zu keiner Zeit an dem Abend erfolgte dagegen nach dem Vorfall eine Kontaktaufnahme seitens des KFC Uerdingen mit der Oberhausener Fanbetreuung.

Zusätzlich irritiert uns die Aussage des zweiten Vorsitzenden des KFC Uerdingen:

 

„Sie waren als Fotografen der Oberhausener Fan-Betreuung akkreditiert. Die Führung von RWO hat auch sofort ihr Unverständnis geäußert. Sie werden von uns die Namen bekommen, sobald wir sie von der Polizei erhalten haben.“

 

Dazu stellen wir fest:

  • Die Führung von RWO, in diesem Fall der Vorstand, hat dies unkommentiert zur Kenntnis genommen und um entsprechende Aufklärung gebeten.
  • Die Namen sind beiden Vereinen längst bekannt. Rot-Weiß Oberhausen hat sie vor dem Spiel dem KFC Uerdingen übermittelt und dieser hat daraufhin personengebundene Arbeitskarten ausgestellt.

 

Erstaunt sind wir auch über die Anschuldigung der Polizei Krefeld, dass ein versuchter Fahnenklau und somit eine Straftat stattgefunden haben soll. Unseren Kenntnisstand nach wurde von der Polizei keine Anzeige wegen eines Diebstahlsdelikts angefertigt. Die oben genannten Personen wurden auch keiner polizeilichen Maßnahmen unterzogen.

 

Es bleiben also viele offene Fragen für uns.

Daher möchten wir anbieten, dass wir jederzeit bereit sind, in einen konstruktiven Austausch mit den sicherheitsverantwortlichen Personen des KFC Uerdingen und der Polizei Krefeld zu treten. Auch die jeweiligen Medien können sich gerne bei uns melden.

Weiter bitten wir um eine Richtigstellung der Ereignisse.

 

Eure

Fanbetreuung Oberhausen

 

Kontaktaufnahme unter:

rellermeyer@rwo-online.de

kontakt@fanprojekt-oberhausen.de

 

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