Stimmen nach dem 3:1-Heimsieg gegen Aachen

Startelf-Debütant Kofi Twumasi: ‚Terra‘ meinte, dass er großes Vertrauen in mich habe

Die Stimmen zum 3:1-Heimsieg gegen Alemannia Aachen:

Aachens Verteidiger Marco Müller
„Wir machen es dem Gegner im Moment zu einfach. Wir laden auch Oberhausen wieder durch eigene Fehler ein, das Spiel zu gewinnen. Aber Hut ab vor Oberhausen. Sie haben dann auch die Qualität, unsere Fehler auszunutzen. Dementsprechend liegen wir zur Halbzeit 0:2 hinten. Vor dem Spiel hatte ich ein sehr gutes Gefühl, dass wir gewinnen. Das Tor von Hamdi Dahmani war noch einmal ein Schwung für uns. Wir haben dann nochmal mächtig Aufwand betrieben, aber RWO war gut darauf vorbereitet, dass wir schwungvoll aus der Kabine kommen.“

RWO-Kicker Kofi Twumasi nach seinem Startelf-Debüt in dieser Spielzeit
„Der Trainer hat mir am Tag vor dem Spiel gesagt, dass ich spielen werde. Er sagte zu mir, ich sei gut genug für diese Liga. Zudem meinte ‚Terra‘, dass er großes Vertrauen in mich habe. Das hat mir den Einstieg leichter gemacht. Ich habe sehr lange nur trainiert und nicht gespielt. In den ersten fünf Minuten musste ich mich tatsächlich erstmal an das Tempo gewöhnen. Danach wurde es dann leichter für mich. Ich glaube, ich habe meine Aufgabe gut gemacht.“

RWO-Innenverteidiger und 2:0-Torschütze Tanju Öztürk
„Zum Tor: Es ist jetzt das Dritte, das von den Abläufen her ähnlich fällt. Ich habe mich mit Bastian Müller diesbezüglich abgestimmt. Wenn der Ball dann so reinkommt, ist es nicht einfach, aber auch nicht mehr so schwer, ihn über die Linie zu drücken. Als ich ihn geköpft habe, wusste ich, dass er gut auf das Tor kommen müsste. Gesehen habe ich ihn aber erst wieder am Pfosten, von wo aus er reinsprang. Zum Spiel: Wir sind die ersten zehn Minuten nicht gut ins Spiel gekommen und hatten unsere Probleme. Dann haben wir das System umgestellt und es wurde besser. Danach haben wir den Ball sehr gut laufen lassen, machen demnach verdient das 2:0. Dann kommen wir aus der Halbzeit und fangen uns direkt das Gegentor. Das darf eigentlich nicht passieren. Danach haben wir uns kurz geschüttelt und waren sofort wieder da. Hintenraus müssen wir eigentlich noch etwas abgeklärter sein und das Ergebnis hochschrauben. Aber das 3:1 ist schon ordentlich.“

Aachens Interimstrainer Dietmar Bozek
„Wir haben einfache individuelle Fehler gemacht, die von Oberhausen eiskalt bestraft wurden. RWO hat uns in sämtlichen Situationen den Schneid abgekauft. Auch in Sachen gesunde Härte waren wir unterlegen. An den Toren in der ersten Halbzeit sind wir selbst schuld, weil wir letztendlich die falschen Entscheidungen treffen. Unsere beiden Chancen, die wir uns erarbeitet haben, haben wir leider nicht verwertet. Nach dem Seitenwechsel kommen wir gut aus der Kabine und machen sofort den Anschlusstreffer. Aber auch danach waren wir nicht richtig im Spiel. Die Pässe in die Spitze passen aktuell einfach nicht und so kommt es letztendlich zu der Niederlage.“

RWO-Cheftrainer Mike Terranova
„Wir haben ein gutes Regionalliga-Spiel gesehen. Aachen hat auch einen sehr guten Ball gespielt. Wir sind gut reingekommen und sind verdient früh in Führung gegangen. Mit ein bisschen Cleverness können wir kurz darauf schon das 2:0 erzielen. Aber das sind dann Kleinigkeiten. Wir hatten ein paar gute Umschaltmomente, mussten dann aber das System umstellen, weil wir die Spielverlagerung nicht hinbekommen haben. Das hat Aachen sehr gut gemacht. Hinterher war dann besser und wir machen verdient das 2:0. Aber auch danach hatten wir unsere Probleme und fangen uns direkt nach der Halbzeit das 1:2. Sowas ist gefährlich! Danach war es ein Spiel, in dem es auf beiden Seiten klingeln konnte. Ich finde, Aachen hat gut gespielt. Aber wir haben auch gut dagegengehalten. Dann haben wir noch einmal das System verändert und dann haben wir auch das 3:1 erzielt.“

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