A-Junioren-Bundesliga West: RWO – Pr. Münster 2:1 (1:1)

Siebter Saisonsieg gibt Kraft für den Niederrheinpokal

Die U19-Junioren von Rot-Weiß Oberhausen haben ihr Heimspiel gegen den SC Preußen Münster mit 2:1 (1:1) gewonnen.

Drei Spiele dauerte die Durststrecke für das Team von Dimitrios Pappas und Benjamin Weigelt an. Dann durften sie endlich wieder jubeln. Und das zurecht. Zwar gingen die Münsteraner nach einem Fehlpass in der Oberhausener Abwehrreihe früh mit 1:0 in Führung - Nick Selutin profitierte vom Blackout der RWO-Defensive (3.). Doch die Rot-Weißen ließen sich davon nur wenig beeindrucken. Die Antwort folgte nur acht Minuten später per Direktabnahme von Marius Heck. Sein Strahl aus 18 Metern landete zum 1:1 in den Maschen hinter Preußen-Schlussmann Tom Limberg. Dass der frühe Ausgleich gleichzeitig auch den Pausenstand bedeutet, täuscht ein wenig über die Dominanz der Gastgeber hinweg, denn auch Pappas sah, dass „wir im ersten Durchgang viel investiert und das umgesetzt haben, was wir unter Woche trainiert haben.“ Allerdings fehlte die dazugehörige Portion Glück, denn der Schuss von Semih Köse (24.) und der Kopfball von Kapitän Leon Bachmann (30.) verfehlten ihr Ziel knapp. Noch mehr zu knabbern dürfte aber Aleksa Markovic haben, denn erst traf er aus 20 Metern die Querlatte und setzte den direkten Nachschuss an den Pfosten (39.).

„Leider fehlte uns nach im zweiten Spielabschnitt etwas die Cleverness“, stieg Pappas in die Analyse der darauffolgenden 45 Minuten ein, ergänzte dann aber auch: „Das ist aber auch dem geschuldet, dass Münster mehr Druck erzeugt hat.“ Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel prüfte Münsters Marvin Mika die Aufmerksamkeit von RWO-Keeper Haakon Pomorin, doch der behielt die Übersicht und damit sein Team im Spiel (55.). Das Nachsehen hatte er dann aber beim Freistoß von Tobias Heering (57.). Allerdings verfehlte der Schuss das Ziel um ein paar Zentimeter – Glück für RWO!

Das beanspruchten die Kleeblätter dann in der 73. Minute noch einmal, denn nach einer Hereingabe von Semih Köse haben sich eigentlich schon alle mit einem Befreiungsschlag angefreundet, doch der Ball wurde von Tom Schikorski dermaßen abgefälscht, dass er doch zum 2:1 ins SCP-Tor fiel.

Dominant im ersten, etwas glücklich im zweiten Durchgang. Wie der Sieg am Ende zustande gekommen ist, dürfte Pappas und Weigelt am Ende egal sein. Unter dem Strich steht der siebte Saisonsieg und die Zähler 24 bis 26. Bei sieben ausstehenden Spielen und einem 16-Punkte-Vorsprung kann man beruhigt ins Wochenende gehen. Danach liegt der Fokus aber auch schon auf dem Niederrheinpokal. Im Achtelfinale muss der RWO-Tross am Mittwoch, 4. März, um 19 Uhr beim TSV Meerbusch ran.

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