REGIONALLIGA WEST: 33. SPIELTAG

SC Wiedenbrück - RW Oberhausen 2:1 (1:0)

Rot-Weiß Oberhausen kehrt mit leeren Händen von der Auswärtspartie beim SC Wiedenbrück zurück. Eigentlich deutete alles lange auf eine Punkteteilung im Jahnstadion hin, doch dann erwischte Niklas Szeleschus die Kleeblätter eiskalt und traf Sekunden vor dem Abpfiff zum 2:1-Siegtreffer für die Hausherren.

Die Ausgangslage

Der Gastgeber spielt eine ordentliche Saison. Von zehn Pflichtspielen in 2021 gingen nur zwei verloren und mit 16 von 30 möglichen Punkten konnte eine ordentliche Punkteausbeute erarbeitet werden. Daniel Brinkmann ist mit seiner Truppe mit Tabellenplatz zehn klar auf Kurs und wird mit dieser anhaltenden Leistung nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Das Spiel

Das Team von Mike Terranova war gewarnt. Der Cheftrainer der Kleeblätter hatte bereits vor dem Spiel seine Truppe auf „eine absolut schwer zu bespielende Mannschaft“ vorbereitet“. Dies spiegelte sich in der Anfangsphase dann auch wider. Nach einem wilden Beginn mit vielen Ballwechseln im Mittelfeld, war es dann auch der Gastgeber mit der ersten Aktion. Nach einem Freistoß von David Hüsing, landete der Kopfball von Xhuljo Tabaku nur knapp neben dem Pfosten (6.). In der nächsten Szene hatte zum Glück der Linienrichter aufgepasst. Der Kopfball von Bjarne Pudel landete zwar im Tor. Doch der Mittelfeldmann stand beim Zuspiel im Abseits (9.).

Nachdem die Anfangsphase dem Gastgeber gehörte, übernahm RWO im Anschluss immer mehr Spielanteile. Die erste Aktion ließ auch nicht lange auf sich warten. Ein langer Ball von Nils Winter auf Shaibou Oubeyapwa landete perfekt im Lauf des Togolesen. Beim Abschluss hatte ein Wiedenbrücker allerdings sein Bein dazwischen, sodass der Ball nur die Latte traf (15.). RWO übernahm nun die volle Spielkontrolle und bekam direkt eine Doppelchance. Tugrul Erat und Sven Kreyer versuchten es aus der Distanz, verfehlten das Tor aber um wenige Zentimeter (17./20.).

Als Reaktion auf die Oberhausener Angriffsbemühungen stellte Daniel Brinkmann seine Elf auf eine Fünferkette um, was RWO es schwerer machte, sich Torchancen zu erarbeiten. Wiedenbrück kam, wenn überhaupt, durch Kontersituationen in Richtung RWO-Tor, ohne diese aber gefährlich zu Ende zu spielen. Bis eine Minute vor dem Pausenpfiff. Dominik Reinert brachte Phil Beckhoff im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Florian Visse hatte keine andere Chance, als auf den Punkt zu zeigen. Hendrik Lohmar trat an und ließ Robin Benz keine Chance (45.). Danach war Pause!

Nach dem Seitenwechsel machten die Kleeblätter da weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatten und setzten sich in der gegnerischen Hälfte fest. Die erste echte Chance ließ dennoch etwas auf sich warten. Über die Rechte konnte Oubeyapwa sich im Strafraum durchsetzen und gefährlich auf Erat ablegen. In höchster Not konnte ein Wiedenbrücker Bein diese Situation klären (60.). Weitere fünf Minuten vergingen, bis endlich gejubelt werden durfte. Nach einer Ecke stieg Tanju Öztürk am höchsten und versenkte die Kugel zum 1:1 im Netz (65.).

Der SCW musste nun wieder mehr für das Spiel investieren und setzte zunehmend auf Entlastungsangriffe, ohne aber torgefährlich zu werden. Bis zu den letzten Sekunden des Spiels. Sollte es den Fußballgott wirklich geben, er wäre an diesem Nachmittag mit Nichten Rot-Weißer, denn er legte die gleiche zeitliche Schablone an wie in Durchgang eins: Den ersten Schuss von Christian Will konnte Benz noch parieren, beim Nachschuss von Niklas Szeleschus war er aber machtlos (90.+3). danach war erneut Schluss! Mit dem Jubel des Gastgebers pfiff Florian Visse die Partie ab.

Kommenden Mittwoch geht es schon weiter. Dann wieder im „schönsten Stadion der Welt“, im Stadion Niederrhein. Ab 19:30 Uhr rollt der Ball gegen den Bonner SC. RWO-TV bringt euch die vollen 90 Minuten aus dem Stadion Niederrhein wieder live ins Haus. Ab 19:15 Uhr geht das Team auf Sendung und bringt euch die wichtigsten Fakten rund um das Spiel gegen das Tram aus der Beethoven-Stadt ins Wohnzimmer. Tickets können unter www.rwo-live.tv erworben und getestet werden. Wer jetzt testet, hat schneller Klarheit und bei (nicht zu erwartenden) Problemen im schlimmsten Fall sogar Abhilfe über die Mailadresse contact@the-leagues.com.

Das Schema

SCW: Hölscher – Geller, Latkowski, Zech, Hüsing (46. Brosowski) – Pudel, Kaptan (83. Klantzos), Demming – Tabaku, Beckhoff (64. Szeleschus), Lohmar (75. Will).

RWO: Benz – Goralski (56. Bulut), Öztürk, Odenthal – Winter, Propheter, Müller (89. Scheelen), Reinert, Erat (67. Lenges) – Oubeyapwa, Kreyer (74. Terada).

Schiedsrichter: Florian Visse (Ibbenbüren).

Tore: 1:0 Lohmar (45.), 1:1 Öztürk (65.), 2:1 Szeleschus (90.+3).

Zuschauer: 0.

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