Regionalliga West: 29. Spieltag

RW Oberhausen – TSV Alemannia Aachen 3:1 (2:0)

Rot-Weiß Oberhausen hat auch das dritte Heimspiel in Folge gewonnen. Gegen Alemannia Aachen waren Sven Kreyer, Tanju Öztürk und Shaibou Oubeyapwa erfolgreich.

Die Ausgangslage

Vier-Chancen-Tournee, Teil drei! RWO gegen Alemannia Aachen – da war doch was! Vor ziemlich genau einem Jahr standen sich beide Teams an gleicher Stelle gegenüber. Damals trennte man sich 1:1-Unentschieden. Was aber viel mehr in den Köpfen verankert ist: Es war die letzte Partie vor richtigem Publikum. 3.108 Zuschauer sahen das 88. Traditionsduell zwischen den beiden Klubs seinerzeit. Nun die bittere Realität: Der 6. empfängt den 12. der Regionalliga West. Zuschauer: auch nach einem Jahr immer noch Fehlanzeige.

Das Personal

Der zuletzt Gelb-Rot gesperrte Tanju Öztürk kehrte ins Team zurück. Zudem stand US-Amerikaner Kofi Twumasi in der Startformation.

Das Spiel

RWO war von Beginn an gut im Spiel und belohnte sich bereits nach zwölf Minuten mit dem 1:0. Nach einem Blackout des Aachener Innenverteidigers Alexander Heinze, der den Pass von Nils Winter unterschätzte, schnappt sich Sven Kreyer die Kugel und vollendete zur 1:0-Führung.

Auch danach war Rot-Weiß zunächst die dominierende Farbkombination. Erst bediente Kofi Twumasi Tanju Öztürk per Kopf für einen Fallrückzieher, der aber wenige Zentimeter am Tor vorbeistrich (20.). Dann kam Tugrul Erat im Aachener Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Alexander Schuh entschied auf Schwalbe des Oberhauseners (28.). Eine Minute später wurde Aachens Schlussmann Joshua Mroß zu einer Glanztat gezwungen. Shaibou Oubeyapwa flankte den Ball in die Mitte. Das Spielgerät senkte sich gefährlich auf das Tor und Mroß musste mit der Hand eingreifen (29.).

Die erste richtig gefährliche Aktion der Gäste gab es dann in der 33. Minute. Da nahm Marco Müller den Ball nach einer Ecke direkt ab und verfehlte nur um wenige Zentimeter. Im direkten Gegenzug gab es dann wieder eine der vielen Ecken für RWO. Müller flankte in die Mitte, wo sich Öztürk von seinem Bewacher löste und mustergültig ins lange Eck zum 2:0 einköpfte (34.). Mit dem beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die Kabinen.

Zum zweiten Durchgang kamen die Gäste dann besser aus den Katakomben des Stadion Niederrhein. Hamdi Dahmani verwertete mit dem ersten Angriff eine Hereingabe von der linken Seite von Nick Galle zum 1:2-Anschlusstreffer (47.).

Aber RWO ließ sich davon nur wenig beeindrucken. Stattdessen suchte das Terranova-Team die Flucht nach vorne. Shaibou Oubeyapwa testete zunächst die Aufmerksamkeit des Aachener Keepers, doch der musste nicht eingreifen, weil der Schuss aus 16 Metern wenige Zentimeter über das Tor (54.). Besser zielte Jerome Propheter zwei Minuten später, doch Mroß konnte den strammen Schuss aus 25 Metern problemlos abwehren (56). Nach dem langen Abschlag dann die nächste gefährliche Situation auf der anderen Seite des Spielfeldes: Erstmals musste Robin Benz richtig ran. Stipe Batarilo visierte aus 16 Metern den linken Torwinkel an, aber Oberhausens Keeper entschärfte den Ball mit einer Glanzparade (58.). Drei Minuten später war der Zwei-Tore-Vorsprung wieder hegestellt. In Flippermanier sprang der Ball nach einer scharfen Hereingabe von Tugrul Erat durch den Aachener Strafraum. Am langen Pfosten verwertete „Junior“ Oubeyapwa einen Querschläger von Odenthal zur 3:1-Führung.

Dabei blieb es bis zum Schluss. Auch weil Joshua Mroß, der Aachener Keeper, in der 70. Minute noch einmal stark nach einem Volleyschuss von Kreyer parierte und Propheter bei der anschließenden Ecke durch Odenthal knapp am linken Torpfosten vorbeiköpfte.  

Damit hat RWO auch Teil drei der Vier-Chancen-Tournee erfolgreich abgeschlossen. Nun kommt es zum Finale der „Vier-Chancen-Tournee“. Gast im Stadion Niederrhein ist am Samstag, 13. März, die U21 des 1. FC Köln (Anstoß: 14 Uhr). RWO-TV wird wieder dafür sorgen, dass ihr kein Highlight verpasst. Bucht euch gerne schon das Ticket unter www.rwo-live.tv.

Das Schema

RWO: Benz – Twumasi, Öztürk, Fassnacht – Winter, Propheter, B. Müller (87. Goralski), Odenthal (76. Lenges), Erat (82. Terada) – Oubeyapwa, Kreyer (89. Wellers).

AAC: Mroß – Gaedicke (68. Fejzullahu), M. Müller, Heinze, Galle – Rüter (75. Falaye), Seferings (68. Schmitt), Rakk, Batarilo – Dahmani, Studtrucker (79. Groothusen).

Schiedsrichter: Alexander Schuh (Düsseldorf).

Tore: 1:0 Kreyer (12.), 2:0 Öztürk (34.), 2:1 Dahmani (47.), 3:1 Oubeyapwa (62.).

Zuschauer: 0.

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