REGIONALLIGA WEST: 11. SPIELTAG | #RWOSVS

RW Oberhausen – SV Straelen 0:0

Rot-Weiß Oberhausen und der SV Straelen trennen sich am 11. Spieltag der Regionalliga West mit einem torlosen Unentschieden. Die 2.343 Zuschauer sahen dennoch eine intensive Begegnung, in der lediglich die Treffer fehlten.

Die Ausgangslage

Für Rot-Weiß Oberhausen geht es darum, den Punkt aus dem Derby bei Rot-Weiss Essen zu vergolden. Dementsprechend wollen die Kleeblätter die drei Punkte im Stadion Niederrhein behalten. Der Gegner kommt nach dem Trainerwechsel und dem 1:0-Sieg in Homberg allerdings mit einer Ladung Selbstvertrauen an die Lindnerstraße und wird alles andere als leicht zu bespielen sein.

Das Personal

Gegen die Grün-Gelben muss Mike Terranova weiterhin auf den Jeffrey Obst (Muskelfaserriss) und Nico Klaß (Fußverletzung) verzichten. Nico Buckmaier fehlte krankheitsbedingt.

Das Spiel

Gleich in der vierten Spielminute testete Sven Kreyer die Aufmerksamkeit von Gästekeeper Kevin Kratzsch zum ersten Mal. Doch der SVS-Schlussmann streckte sich erfolgreich. In den Folgeminuten waren die Kleeblätter die aktivere Mannschaft, schafften es aber nicht, gefährlich vor dem Tor aufzutauchen. In der 19. Spielminute kam Nils Winter nach einem Freistoß zum Kopfball, konnte diesen aber nicht aufs Tor bringen. In der 25. Minute kamen die Straelener zu einem Freistoß am Strafraumeck der Kleeblätter, dieser flog allerdings über die Querlatte. Danach wurde es wieder ruhiger auf dem Rasen. Nicht so auf den Rängen, denn die 2.343 Zuschauer machten gut Dampf auf den Rängen. In der 33. Minute kamen aber die Straelener nach einem geblockten Schuss von Sven Kreyer zu einem Konter. Doch die Absicherung stand und der Abschluss der Gäste war kein Problem für Justin Heekeren. Kurz darauf wurde es dann enger für den RWO-Keeper, doch der Schuss von Cagatay Kader in der 39. Minute flog knapp am Pfosten vorbei. So blieb es beim torlosen Unentschieden zur Pause.

Rot Weiß Oberhausen hatte ein dickes Brett zu bohren, wenn man den Dreier im „Pott“ halten wollte.  Auch im zweiten Abschnitt verließen sich die Gäste auf das Konterspiel, machten das aber ausgesprochen gut – glücklicherweise nur bis zu einem gewissen Punkt. RWO brauchte ein Mittel! Das Thema Standardsituationen wurde aufgefrischt. Nach einem Freistoß von Anton Heinz wurde Tim Stappmanns Kopfball zunächst geblockt, doch der Ball fiel vor die Füße von Hüseyin Bulut. Dessen Schuss flog allerdings über den Kasten von Kevin Kratzsch (54.). Nur zwei Minuten später steckte Shaibou Oubeyapwa auf Sven Kreyer durch. Dessen Hereingabe flog allerdings an Freund und Feind vorbei (56.). Auch der Nachschuss von Maik Odenthal wurde geblockt. Widerum nur eine Zeigerumdrehung später kam Nils Winter gefährlich zum Abschluss. Die anschließende Ecke brachte Odenthal auf den Kopf von Stappmann, wieder wurde es gefährlich, aber der Ball wollte nicht rein. Ein Treffer lag in der Luft! Aber er wollte nicht fallen. Kurz darauf kamen die Gäste nochmal zum Konter, aber Justin Heekeren war wieder sehr aufmerksam und kam vor dem Straelener Angreifer an den Ball. In der 68. Minute kam Gianluca Rizzo am Fünfmeterraum frei zum Kopfball, setzte das Leder dann zum Glück für die Kleeblätter knapp neben den Pfosten. Dann war RWO wieder am Zug. Der eingewechselte Vincent Boesen verfehlte zunächst das Tor (75.) und wurde kurz darauf durch das Bein eines Gastes am Einschuss gehindert. In der 89. Minute kam Boesen nochmal zum Kopfball, doch wieder fehlten nur Zentimeter. Auch der reinrutschende Manuel Kabambi verpasste den Ball am langen Pfosten.

In der Nachspielzeit warfen die Rot-Weißen nochmal alles nach vorne, kamen aber zu keiner zwingenden Aktion. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden. Für den Zuschauer hätten bei dem Aufwand beider Teams aber gerne ein, zwei Tore fallen dürfen. Aber die „Bastion“ Stadion Niederrhein hält nach wie vor.  

„Mund abputzen und weitermachen“, lautet nun die Vorgabe für das Team von Mike Terranova , denn schon am Dienstag, 12. Oktober, geht es im Stadion Niederrhein gegen Landesligisten SV Genc Osman Duisburg um den Einzug in die dritte Runde des Niederrheinpokals. Der Anstoß erfolgt um 19:30 Uhr. RWO hat auch für dieses Spiel wieder seine Pokalpreise ausgepackt. Und die besagen, dass es neben den verringerten Tribünenpreisen sogar schon für 80,- EUR ins beheizte (und auch während des Spiels bewirtete!) "Casino" geht. Alle Infos dazu findet ihr hier: hier klicken

Das Schema

RWO: Heekeren – Winter, Stappmann, Öztürk, Fassnacht – Propheter, Odenthal (73. Kabambi) – Oubeyapwa, Bulut (67. Boesen), Heinz (55. Dorow) – Kreyer.

SVS: Kratzsch – Päffgen, Yoo, Lachheb – Ngyombo –Beric (62. Delorge), Simoes-Ribeiro (78. Shoshi), Toshiaki – Rizzo, Kader, Pfeiffer (46. Lunga).

Schiedsrichter: Luca Marx (Brühl).

Tore: Fehlanzeige.

Zuschauer: 2.343.

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