Niederrheinpokal | 2. Runde | #RWOSVG

RW Oberhausen – SV Genc Osman Duisburg 5:1 (1:0)

Vor 612 Zuschauern im Stadion Niederrhein zieht Rot-Weiß Oberhausen in die 3. Runde des Niederrheinpokals ein. Mit 5:1 (1:0) besiegten die die Kleeblätter den Duisburger Landesligisten SV Genc Osman.

Die Ausgangslage

Runde zwei im Niederrheinpokal und Rot-Weiß Oberhausen ist dabei! Auch in diesem Spiel geht als klarer Favorit in die Partie. Der Tabellenletzte der Landesliga Gruppe 3 kommt mit einer 0:2-Heimpleite gegen die Spielvereinigung Steele 03/09 im Gepäck ins Stadion Niederrhein. Aber angeschlagene Boxer wehren sich eben gut. Dementsprechend mahnte Mike Terranova vor dem Duell mit den Duisburgern zur höchsten Konzentration.

Das Personal

Mike Terranova musste auf Nico Klaß (Risswunde auf dem Fuß), Tanju Öztürk (Erkältung) und Jeffrey Obst (Muskelfaserriss) verzichten. Ansonsten standen alle Spieler zur Verfügung. Dementsprechend konnte der RWO-Coach Justin Heekeren, Shaibou Oubeyapwa, Sven Kreyer, Hüseyin Bulut zunächst eine Pause gönnen.

Das Spiel

Rot-Weiß Oberhausens Cheftrainer Mike Terranova war früh gezwungen zu wechseln. Bereits nach 14 Minuten war Schluss für Anton Heinz, weil er einen Schlag auf den Knöchel bekommen hat. Für ihn kam Shaibou Oubeyapwa in die bis dato ruhige Partie. Und sofort nahm die Begegnung Fahrt auf. Auf der rechten Seite eroberten die Kleeblätter den Ball, Nils Winter fand mit seiner Hereingabe den Kopf von Maik Odenthal. Von dort sprang der Ball an den Querbalken (17.). Aber die Aktion hatte eine gewisse Signalwirkung. Die Kleeblätter bissen sich in der gegnerischen Hälfte fest und wurden in regelmäßigen Abständen im SV-Strafraum vorstellig, aber etwas Zählbares sprang in der ersten halben Stunde nicht raus. Die dickste Chance vereitelten die Gäste nach einem Eckball von Odenthal. Der landete auf dem Kopf von Kapitän Jerome Propheter, doch ein Duisburger Abwehrspieler stand am Pfosten goldrichtig und verhinderte den Einschlag (33.). Und als sich alle schon mit einer torlosen ersten Halbzeit arrangiert hatten, bediente Tugrul Erat Vincent Boesen. Und der legte den Ball doch noch zur 1:0-Pausenführung ins lange Eck.

Durchgang zwei begann so schwungvoll wie der Erste endete. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite bediente Tim Stappmann Propheter per Kopfballablage, doch der Kopfball des RWO-Kapitäns ging gut zwei Meter neben das Duisburger Gehäuse (47.). Aber die Rot-Weißen machten da weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört haben – „mit Druck nach vorne“ lautete die Devise. Und sie belohnten sich wenige Minuten später mit dem 2:0 (53.). Fabian Holthaus zwang Adnan Laroshi zu einer Glanzparade, doch der Ball landete vor den Füßen von Tugrul Erat. Der ließ sich nicht zweimal bitten und schob den Ball ins Tor.

Der SV Genc Osman versuchte es weiter, sich aus der Umklammerung zu befreien und wurde nach einem langen Ball belohnt. Nachdem der Assistent eine Abseitsstellung übersah, musste Adam Lenges Justin Bock einfangen. Dies gelang lediglich mit einem Foul im eigenen Strafraum, woraufhin Schiedsrichter Marvin Dominik Szlapa auf Strafstoß entscheiden musste. Der Gefoulte trat selbst an und ließ Robin Benz keine Abwehrchance – nur noch 1:2 aus Duisburger Sicht (62.)!

Aber die Antwort ließ auch hier nicht lange auf sich warten: Winter fasste sich aus vollem Lauf ein Herz und nagelte den Ball nur neun Minuten später unhaltbar ins lange Eck zur 3:1-Führung (72.).

Ach, ja… Und dann war da noch Sven Kreyer. In der 56. Minute für Propheter eingewechselt, hielt sich der „Torjäger vom Dienst“ lange zurück. Dann aber schlug er in den letzten drei Minuten des Spiels gleich doppelt zu und schraubte das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe (87., 89.).

Dadurch ziehen die Kleeblätter in die 3. Runde des Wettbewerbs ein. Die Auslosung der nächsten Spielrunde ist noch nicht terminiert. Die nächste Pflichtspiel-Aufgabe aber sehr wohl: Und die ist am kommenden Samstag, 16. Oktober, das Topspiel vom 12. Spieltag der Regionalliga West. Der Wuppertaler SV lädt den Tabellendritten als Zweiter der Staffel zum Westschlager ins Stadion am Zoo. Der Anpfiff erfolgt um 14 Uhr. Rot-Weiß Oberhausen bittet seine Fans, den Vorverkauf zu nutzen, weil in Wuppertal keine Tageskassen für Fans geöffnet werden.

Das Schema

RWO: Benz – Winter (87. Gabriel), Stappmann, Fassnacht, Holthaus – Propheter (56. Kreyer) – Erat, Lenges (64. Buckmaier), Heinz (14. Oubeyapwa) – Boesen (73. Rexha), Odenthal.

SVG: Laroshi – Zarifoglu, Yildirim, Onur (46. Aris), Genc, Bayram – Bock (79. Ersöz), Mang, Basol (76. Namoni), Igbionawmhia (72. Srdanovic) – Funke (76. J. Osei)

Schiedsrichter: Marvin Dominik Szalapa (Remscheid).

Tore: 1:0 Boesen (44.), 2:0 Erat (53.), 2:1 Bock (62., Foulelfmeter), 3:1 Winter (71.), 4:1 Kreyer (87.), 5:1 Kreyer (89.).

Zuschauer: 612.

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