Das erste Auswärtsspiel beim SC Verl

In Steine investiert - Der Vorbericht

So richtig gut schaut die Zwölfmonatsbilanz der „Kleeblätter“ gegen unseren kommenden Auswärtsgegner nicht wirklich aus.

Das 1:1 im Hinspiel bremste die Euphorie eines guten Laufs in Oberhausen doch erheblich, und auch beim 1:3-Schlussakkord der vergangenen Spielzeit traf der SC Rot-Weiß nicht die richtigen Töne. Für die Verler war dieser Erfolg ein würdiger Abschluss vom herkömmlichen Stadion an der Poststraße, das sich nach der Sommerpause in einem schmucken neuen Kleid präsentiert.

Nach dem Umbau zur „SPORTCLUB Arena“ spricht man in Ostwestfalen vom bundesweit schönsten Stadion in der „5000-Zuschauer-Klasse“. So hat man intensiv in Steine und dafür etwas weniger in Beine investiert.

Der Umbau soll um die 2 Millionen Euro gekostet haben, die sich die Stadt und der Verein teilen. Und so wird man auch nicht müde zu betonen, dass man als „Inventar“ der Liga zu den Top-100- Clubs in Deutschland zählt und sich der SC Verl im Laufe der Jahre zu einer echten Marke im Regierungsbezirk Detmold entwickelt hat.

Dabei legt man großen Wert auf eine effiziente Jugendarbeit, da Verler Spieler immer wieder die Begehrlichkeiten anderer Clubs wecken. Nachdem es Simon Engelmann vor der vergangenen Saison bekanntlich nach Oberhausen zog, musste man vor dieser Spielzeit Torjäger Hamadi Al Ghaddioui zum BvB ziehen lassen.

Trotzdem ist Trainer Andreas Golombek zuversichtlich auch in der Spielzeit 2016/17 eine Mannschaft präsentieren zu können, die durchaus in der Liga bestehen kann.

Allerdings wird es für ganz oben aus Sicht der Verantwortlichen nicht reichen, dafür sind die finanziellen Mittel dann doch etwas begrenzt. Kontinuität und Jugendarbeit nehmen einen großen Raum ein, was auch die Tatsache belegt, dass Golombek mit seinem bislang vierjährigen Engagement der amtsälteste Trainer in der Regionalliga West ist. Allerdings steht bis zum kommenden Frühjahr für ihn eine regelrechte Doppelbelastung auf dem Programm. In der Sportschule Hennef arbeitet der 47-Jährige derzeit an der Erlangung der Fußballlehrer-Lizenz. Das bedeutet praktisch von Montag bis Mittwoch büffeln im Rhein-Sieg-Kreis und von Donnerstag bis Sonntag Training und Spiel im Kreis Gütersloh.

Am morgigen Samstag, dem 6. August treten die „Kleeblätter“ in Verl an. Anstoß der Partie ist um 14 Uhr!

Faninfos

Laut der Verler Stadionordnung dürfen keine Instrumente zum Spiel mitgebracht werden, die eine unsachgemäße Lautstärke verursachen wie zum Beispiel Trommeln, Fanfaren, Tröten, Trompeten, Posaunen usw. Diese Stadionverordnung gilt für Fans des SC Verl sowie für Gäste - Fans. Bei Nichteinhaltung dieser Maßnahme wird unser Sicherheitsdienst diese Instrumente den Fans vor dem Spiel abnehmen und nach dem Spiel wieder aushändigen.