Regionalliga West: 22. Spieltag

Heimspiel-Spitzenreiter empfängt „stärkste U-Mannschaft“

Am Samstag, 25. Januar, rollt endlich wieder der Ball in der Regionalliga West. Um 14 Uhr empfängt Rot-Weiß Oberhausen die U23 von Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Das Team von Mike Terranova hat die Winterpause denkbar gut überstanden und sich bestens auf den Restrunden-Start vorbereitet. „Wir wollen gut aus den Startlöchern kommen und den achten Heimsieg in Folge feiern“, zeigt sich RWO-Sportdirektor Patrick Bauder auch schon wieder angriffslustig.

Die erste Saisonhälfte kann sich bereits sehen lassen: 17 Spiele, 35 Punkte und Rang vier! Alle drei Teams davor – der SC Verl, der SV Rödinghausen und Rot-Weiss Essen – sind in Schlagdistanz. Und auf alle drei Teams hat RWO noch ein bis drei Nachholspiele in petto. Mit anderen Worten: selbst wenn das Spitzentrio einen Ausreißer-Versuch unternimmt und die Kleeblätter alle Nachholspiele erfolgreich gestalten, kommen sie nicht davon. Von zehn Partien im heimischen Stadion Niederrhein gewannen die Kleeblätter sieben. Dem gegenüber stehen zwei Unentschieden und lediglich eine Niederlage. Macht in Summe 23 beachtliche Punkte – Liga-Topwert!

Genau da wollen die Rot-Weißen anknüpfen. Von daher gilt der volle Fokus auf die Aufgabe am Samstag. Und die ist groß genug. Für RWO-Cheftrainer Mike Terranova ist die Mönchengladbacher Zweitvertretung „die stärkste U-Mannschaft der Liga, die an einem guten Tag jedes Team in der Liga schlagen kann. Und wir wollen verhindern, dass sie einen guten Tag haben.“

Im Hinspiel bezwangen die Rot-Weißen die Jungfohlen mit 5:1. Doch bis dahin war es ein weiter Weg. „Wir waren gar nicht so viel besser“, erinnert sich Terranova. „Bei uns hat nur eben jeder Schuss gesessen.“ Doch der Fußballlehrer sieht seitdem auch eine durchweg positive Entwicklung in seinem Team: „Wir haben einige Schritte nach vorne gemacht.“

Davon sollen sich am Samstag möglichst viele Oberhausener überzeugen, wünscht sich „Terra“: „Wir wollen von Beginn an wieder ganz oben angreifen. Dafür brauchen wir bei Wind und Wetter jeden Fan im Stadion. Aktuell stehen wir zwei Punkte besser da als in der letzten Saison. Unser Ziel ist es, nach dem zweiten Platz im letzten Jahr den nächsten Schritt gehen. Das ist auch möglich. Aber nur mit bedingungsloser Unterstützung der Fans. Das setzt letztendlich die entscheidenden Prozentpunkte frei.“

Personell kann Terranova zumindest aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Mittelfeldspieler Bastian Müller laboriert noch an einer Stauchung im Halswirbel. Ob Winterzugang Jeffrey Obst schon zum Kader gehört, wollte der Trainer noch offen lassen.

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