DFB adelt RWO-Nachwuchsleistungszentrum

Ein Stern für gute Arbeit

Schöne Nachrichten aus Frankfurt. Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat dem evo-Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) von Rot-Weiß Oberhausen einen Stern verliehen. Damit honoriert der Verband die Nachwuchsarbeit. Nur wenigen Regionalligisten ist es bislang gelungen, dieses Prädikat, welches ab der 2. Bundesliga zu den Pflichtvorgaben zählt, zu erlangen.

„Die Nachwuchsarbeit in unserem Verein hat mit Abstand den höchsten Stellenwert“, freut sich der RWO-Vorstand über die Auszeichnung. „Wenn wir unseren Unterbau nicht hätten, wären wir kaum in der Lage hier Regionalliga-Fußball anzubieten“, sagt Herbert Jöring.

Deshalb möchte der Vorstand auch nicht versäumen, sich für das geleistete Engagement zu bedanken: „Anfangen möchte ich natürlich bei unseren NLZ-Leitern Thomas Hüfner und Oliver Page, die während des Zertifizierungsvorgangs die Fäden gut in der Hand hatten und die Vertreter der Prüfungsagentur durch unseren Alltag begleitet haben. Ein großer Dank gilt auch unserem administrativen NLZ-Leiter Volker Schmidthaus, dem Jugendleiter Jürgen Finger, sowie dem pädagogischen Leiter Wilfried Leitner, die ebenfalls einen großen Anteil an dieser Auszeichnung haben. Dann danke ich all unseren Jugendtrainern, Betreuern und dem Staff im Hintergrund danke sagen, die über das gesamte Spieljahr besonders nachhaltige Arbeit leisten. Aber ich möchte auch die Sponsoren nicht unerwähnt lassen, die sich besonders der Nachwuchsarbeit verschrieben haben und dafür sorgen, dass unsere NLZ-Verantwortlichen hervorragend arbeiten können.“

Auch die andere Seite der guten Arbeit möchte Hajo Sommers nicht unerwähnt lassen: „Wer gut arbeitet, weckt bekanntlich Begehrlichkeiten. Darum kommen vergleichsweise wenige Spieler in unserer 1. Mannschaft an, tauchen aber sehr häufig an anderer Stelle wieder auf.“ Gemeint sind etliche ehemalige RWO-Talente, die kurz vor der Volljährigkeit von anderen größeren Vereinen abgeworben wurden. Gideon Jung (Hamburger SV), Felix Passlack (Borussia Dortmund), Chris Führich (1. FC Köln) und Max Meyer (FC Schalke 04) sind da bekannte Beispiele. Sommers: „Wir freuen uns aber auch so für jeden unserer Nachwuchsspieler, der den Sprung nach oben schafft.“

Seit der Saison 2007/08 führt der DFB durch externe Auditoren eine Zertifizierung der Nachwuchsleistungszentren durch. Während diese für die Vereine verpflichtend ist, deren 1. Mannschaften in den ersten beiden Bundesligen spielen, können NLZ der Vereine aus der 3. Liga und der Regionalliga auch freiwillig teilnehmen. Seit einigen Jahren nimmt RWO an der freiwilligen Zertifizierung teil. „Dadurch sind wir immer auf dem aktuellen Stand und können uns immer wieder verbessern“, sagt NLZ-Leiter Thomas Hüfner.

Die ersten sportlichen Ergebnisse seit der Teilnahme am Zertifizierungsverfahren haben sich bereits eingestellt. „Die U19 spielt ihr viertes Jahr in der A-Junioren-Bundesliga und die U15 schaffte den Aufstieg in die höchste Spieklasse, die Regionalliga West“, fasst Oliver Page zusammen und verspricht: „Wir wollen uns auch weiterhin, besonders im sportlichen Bereich, kontinuierlich verbessern.“

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