REGIONALLIGA WEST | 12. SPIELTAG | #WSVRWO

Wuppertaler SV - Rot-Weiß Oberhausen 1:1 (0:0)

Rot-Weiß Oberhausen kehrt mit einem Punkt vom Auswärtsspiel beim Wuppertaler SV zurück. Nach den Treffern von Semir Saric und Maik Odenthal trennten sich beide Traditionsklubs mit einem leistungsgerechten 1:1 (0:0)-Unentschieden.

Die Ausgangslage

Seit zehn Pflichtspielen ist der RWO unbesiegt. Die Fallhöhe steigt von Spiel zu Spiel. Nach dem Sieg im Pokal über den SV Genc Osman Duisburg stand für die Mannschaft von Mike Terranova (mal wieder) ein Spitzenspiel in der Regionalliga West an. Die Kleeblätter gastierten beim Tabellenzweiten aus Wuppertal, der ebenfalls die dritte Runde des Pokals erreicht hat. Besondere Brisanz verspricht die Tabellenkonstellation: Der Zweite empfängt den Dritten der Regionalliga West.

Das Personal

Mike Terranova musste weiterhin auf Jeffrey Obst und Nico Klaß verzichten. Der gesundheitlich angeschlagene Tanju Öztürk wollte es war zwar versuchen und stellte sich für die Startaufstellung zur Verfügung. Doch der Routinier musste noch während des Aufwärmprogramms passen. Für ihn rückte Adam Lenges in die Startelf, der ebenso wie Tugrul Erat, sein Startelf-Debüt feierte.

Das Spiel

Das Spiel startete mit zehn Minuten Verspätung, weil es technische Probleme an den Eingängen gab. Weniger technische Probleme hatte dagegen die Kurzhosenträger-Abteilung des WSV. Bereits nach zwei Minuten gab es die erste Torchance durch Phillip Hanke. Etwas zu schnell ging es wenig später Felix Backszat, der die erste Gelbe Karte nach einem Foul an Nils Winter sah. Den fälligen Freistoß setzte Sven Kreyer knapp neben dem Kasten (6.). Nach 17 gespielten Minuten tauchte Philip Aboagye gefährlich vor Justin Heekeren auf, doch der Abschluss des 21-Jährigen landete in den Armen des RWO-Keepers. Der leitete glich den ersten Konter ein, doch die Flanke von der linken Seite war ein wenig zu lang für Shaibou Oubeyapwa (18.). Nur fünf Minuten später wurden die Kleeblätter wieder gefährlich: Jerome Propether verlängerte eine Flanke von Maik Odenthal, Nils Winter tauchte am langen Pfosten auf, scheiterte allerdings aus kurzer Distanz an Sebastian Patzler. Nach 27. Minuten bediente Wuppertals Semir Saric den mitgelaufenen Ex-Profi Roman Prokoph. Dessen Schuss aus fünf Metern war allerdings kein Problem für Justin Heekeren. Zwei Zeigerumdrehungen später zeigten sich die Kleeblätter mal wieder vor dem WSV-Tor. Propheter verlängerte einen Freistoß von der linken Seite, der Schuss von Sven Kreyer rutschte Patzler zwar durch, Verteidiger Kevin Pytlik konnte allerdings mit einer entschlossenen Grätsche auf der Torlinie die RWO-Führung verhindern. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es dann die dickste Chance für die Kleeblätter. Nachdem Winter im Zweikampf mit einem Gegenspieler nachsetzte, eroberte der Rechtsverteidiger das Spielgerät zurück und suchte Tugrul Erat in der Mitte. Dieser kam jedoch nicht mehr voll an den Ball, sodass dieser am Tor vorbeistrich und es bei der torlosen ersten Halbzeit blieb.

Die zweite Spielhälfte begann mit einem Schlag ins Kontor für die Rot-Weißen: Im Spielaufbau verloren die Kleeblätter den Ball, Aboagye schnappte sich das Leder und dribbelte durch das Mittelfeld bis in den RWO-Strafraum. Dort legte er auf den freistehenden Saric quer. Dieser ließ Justin Heekeren aus acht Metern keine Abwehrchance und traf zum 1:0 für den WSV (50.).

Die Rot-Weißen steckten aber nicht auf und kamen durch Propheter zweimal zum Abschluss aus der zweiten Reihe (63.,65.). Rot-Weiß Oberhausen war drauf und dran den Ausgleich zu erzielen, aber es fehlte noch die letzte Portion Konzentration im Abschluss.

Manchmal war es aber auch zum Verzweifeln. Immer schmiss sich ein WSV-Abwehrbein in den Ball, sodass es eine Mammutaufgabe war, den Ball überhaupt auf das Tor zu bringen. In Minute 79 erzwangen die Kleeblätter aber ihr Glück: Ein Eckstoß des eingewechselten Nico Buckmaier fand zunächst Tim Stappmann. Dessen Kopfball wurde zunächst geblockt. Der Abpraller landete vor den Füßen von Odenthal. Der ließ sich nicht zweimal bitten und brachte den Ball per Vollspannschuss zum 1:1-Ausgleich im Tor unter.

RWO war wieder im Rennen! Aber beide Teams wollten sich nicht mit der Punkteteilung zufriedengeben. Aber sowohl ein Freistoß von Odenthal in der 84. Minute als auch ein Schuss auf der anderen Seite von Kingsley Sarpei (86.) verfehlten das Tor, sodass es am Ende doch beim leistungsgerechten 1:1-Unentschieden blieb.

Für die Kleeblätter steht am Samstag, 23.Oktober, das nächste Spitzenspiel an. Dann ist die Fortuna aus Köln zu Gast im Stadion Niederrhein (Anstoß: 14 Uhr). Der neue Vierte empfängt somit den neuen Dritten der Regionalliga West. Tickets für das Spitzenspiel sind ab sofort unter www.lms-ticket.de/rwo verfügbar.

Das Schema

Wuppertaler SV: Patzler – Salau, Pytlik  Berisha – Hanke, Backszat, Rodrigues-Pires (55. Bilogrevic), Heidemann (46. Montag) – Saric – Prokoph (69. Königs), Aboagye.

RW Oberhausen: Heekeren – Stappmann, Odenthal, Fassnacht – Winter, Lenges (63. Bulut), Propheter,  Holthaus (75. Buckmaier) – Erat (78. Boesen) – Oubeyapwa, Kreyer.

Schiedsrichter: Niklas Dardenne (Nettersheim).

Tore: 1:0 Saric (50.), 1:1 Odenthal (79.)

Zuschauer: 2.639.

Aktuell

Kreisliga A | 14. Spieltag | RWO-Team12 – SV Sarajevo

Dann hauen wir auch mal einen raus…