Stimmen nach dem 3:2-Heimsieg gegen Kölns U21

Doppel-Torschütze Kreyer: Wir sind selbstbewusst genug

Die Stimmen zum 3:2-Heimsieg gegen die U21 vom 1. FC Köln:

Kölns U21-Trainer Mark Zimmermann
„Es ist bitter, wenn man bei der besten Rückrunden-Mannschaft in Führung geht. Oberhausen steht nicht umsonst da oben. Diese Wucht, die sie entwickelt haben, die hat man schon in der ersten Halbzeit gespürt. Sie kamen mit den Rahmenbedingungen besser zurecht. Die meisten der zweiten Bälle waren bei ihnen. Daher hatten wir dann auch schon Probleme, uns zu befreien. Wir gehen allerdings in Führung durch ein gut herausgespieltes Tor. Aber wenn ich das insgesamt betrachte: Das 1:1 darf so nicht fallen, weil es ein Befreiungsschlag des Torhüters ist, in dessen Folge Kreyer den Ball ins Tor schießt, den wir nicht unterbunden kriegen. Das darf uns so nicht passieren. In der Folge ist es dann auch klar und logisch, dass Oberhausen das Spiel mit der Wucht und dem Selbstvertrauen aus den letzten Spielen dann auch dreht. Dann machen wir aus heiterem Himmel das 2:2. Und dann passt es in unsere Situation. Wir sind auswärts eben nicht so dominant. Eigentlich haben wir zu dem Zeitpunkt einen Punkt, aber dann fangen wir uns eben doch noch einen Treffer. Es war wieder ein Abschlag vom Tor, nachdem wir genug Zeit haben, die Situation zu klären. Aber diesmal entsteht dann ein Freistoß, der das Spiel am Ende zu Gunsten von RWO entscheidet. Zusammengefasst haben wir Oberhausen zu viel gestattet. Und das nutzen sie einfach eiskalt aus. Von daher sage ich, dass das Spiel für uns dann auch verdient verloren geht – leider!“

Doppel-Torschütze Sven Kreyer
„Ich habe den langen Ball gesehen und dachte, dass da immer was passieren kann. Dann war ich doch überrascht, dass der Torwart wieder zurück ins Tor gegangen ist. Wäre er durchgelaufen, wäre vermutlich vor mir am Ball gewesen, aber so musste ich mich nur für eine Ecke entscheiden. Ich habe die Kurze genommen und damit alles richtig gemacht. Beim Freistoß zum 3:2 habe ich vorher Bastian Müller gefragt, ob er schießen möchte. Er hat das verneint. Da habe ich mir den Ball zurechtgelegt. Da ich wusste, dass aus der Ecke zwischen der Haupttribüne und der Revierkraft-Tribüne der Wind ins Stadion pfeift, habe ich gehofft, dass der Ball eine ungewöhnliche Flugkurve bekommt. Hat geklappt. (lacht) Letztendlich haben wir alle möglichen Rückschläge gut weggesteckt und unseren Stiefel immer weiter runtergespielt. Der FC macht aus gefühlt zweieinhalb Chancen zwei Tore. Wir haben die Gegentore so hingenommen, aber weiter an uns geglaubt. Wir sind momentan einfach so selbstbewusst genug, dass wir unsere Stärken in den Vordergrund stellen können.“

Rot-Weiß Oberhausens Cheftrainer Mike Terranova
„Ich bewerte immer die ganze Situation und behaupte, die Truppe kann stolz auf sich sein. Dazu zähle ich nicht nur die Jungs auf dem Platz. Das geht schon beim Staff los. Wie hier alles dafür getan wird, dass die Jungs sich wohlfühlen, ist bemerkenswert. Die Spieler, die hinten dran sind, bekommen immer wieder eine Chance und das ist dann auch für den Trainer schön, wenn diese auch genutzt wird. Wir waren diesmal gewappnet. Gegen Köln hatte ich immer schlechte Erinnerungen. In dem Jahr, als wir fast aufgestiegen wären, haben wir im eigenen Stadion sechs Stück gekriegt. Im Hinspiel war das 0:4 meine erste Niederlage. Köln ist eine Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Man darf sie nie ins Spiel kommen lassen, sondern muss sie mit Härte bekämpfen. Das haben wir sehr gut gemacht und ein ordentliches Pressing gespielt. Wir wussten, dass wir dann die Umschaltmomente bekommen und die haben wir dann auch gut genutzt.“

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