Unser kommendes Heimspiel gegen Viktoria Köln

Den Druck erst mal aus dem Kessel gelassen - Der Vorbericht

Eigentlich sieht alles aus wie immer. Ein neues Trainerteam soll mit einer neu zusammen gestellten Mannschaft den größt möglichen Erfolg erzielen. Allerdings ging dieses Konzept in den vergangenen drei Jahren nur bedingt auf. Gut, meist konnte man den Mittelrheinpokal gegen den Stadtrivalen Fortuna gewinnen und auch im darauf folgenden DFB-Pokal feine Erfolge erzielen. In der vergangenen Saison erreichte man in der 1. Runde mit einem 2:1 Erfolg über Union Berlin eine kleine Pokalsensation, während man sich im laufenden Betrieb erst im Elfmeterschießen dem 1. FC Nürnberg geschlagen geben musste. Doch den Highlights folgten häufig herbe Enttäuschungen in der Meisterschaft, wo gerade gegen Teams aus dem unteren Tabellenbereich zu häufig die Punkte „vergessen“ wurden. So reichte es am Ende in der Meisterschaft nur zum dritten oder vierten Platz. Letztendlich war das allen Beteiligten bei dem geleisteten Aufwand vor allen Dingen in finanzieller Hinsicht einfach zu wenig. Spätestens am Saisonende wurden dann die entsprechenden personellen Konsequenzen gezogen.

Einzige Konstante auf dem sportlichen Sektor ist Sportvorstand Franz Wunderlich, der in dieser Funktion seit 2011 bei der Viktoria tätig ist. Der ehemalige Aktive, der es auf zwei Kurzeinsätze beim 1.FC Köln brachte, hat vor der laufenden Spielzeit einen Richtungswechsel vollzogen. Statt so genannte gestandene Profis wie Albert Streit oder Andrew Sinkala zu verpflichten, holte man sich nun talentierte, junge Spieler. Franz Wunderlich fasste es vor der Saison treffend zusammen.

„Wir haben nach Spielern geguckt, die da hinwollen wo wir hinwollen, und nicht schon dort waren.“ Die Zeit, alternder Bundesligastars hinter sich gelassen, verpflichtete Wunderlich mit Kevin Holzweiler, Timm Golley, Sascha Eichmeier und natürlich Ex-RWO-Keeper Phillipp Kühn Akteure mit Perspektive, die auch noch die richtige Einstellung mitbringen. Denn daran, so glaubte man bei der Viktoria, habe es in den vergangenen Jahren gehapert, um das ganz große Ziel, die Regionalligameisterschaft, zu gewinnen. Aber auch der Druck sollte erst einmal vom neue Trainer Marco Antwerpen und seinem Team genommen werden. Vom Aufstieg spricht man nicht, eher von einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Leistungsschwankungen sollten da erst einmal in Kauf genommen werden.

Allerdings wurde im Umfeld sofort von einem Fehlstart gesprochen, als man das Eröffnungsspiel gegen den WSV nicht gewinnen konnte (3:3) und gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:4 eine herbe Heimpleite einstecken musste. Doch danach fing sich das Team und krabbelte so nach und nach in die oberen Tabellengefilde. Allerdings wurden im Sportpark Höhenberg gegen den SV Rödinghausen (1:2) und den Lokalrivalen FC Köln II (2:4) ganz empfindliche Niederlagen eingesteckt. Aber das sind dann wohl die Leistungsschwankungen, von denen der Sportvorstand bereits vor der Saison sprach. Auswärts läuft es dagegen sehr, sehr gut. Das Spiel im Stadion Niederrhein dürfte da ausgesprochen interessant werden. Zumal mit Phillip Kühn, Fatih Candan und natürlich David Jansen einige Spieler mit RWO-Vergangenheit aus dem Viktoria Mannschaftsbus aussteigen werden.

Los geht´s am 22.10.2016 um 14 Uhr im Stadion Niederrhein.

Der SC Rot-Weiß Oberhausen möchte zum Gedenken an die Angehörigen, zur Spende für den verstorbenen Feuerwehrmann aufrufen. Beim Heimspiel gegen Viktoria Köln werden im Niederrheinstadion, an den Getränkebuden und Ständen, einige Spendendosen aufgestellt, wo jeder Besucher, als aufrichtige Teilnahme am Tod des Verstorbenen, einen Betrag spenden kann. Der gesamte Spendenerlös wird den Angehörigen des Oberhausener Feuerwehrmanns vollständig überreicht. Wir hoffen auf rege Teilnahme und eine tolle Summe für den guten Zweck.

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