Unser nächstes Auswärtsspiel bei Viktoria Köln

Das Ziel ganz deutlich vor Augen

Sollte alles „normal“ verlaufen, dann hat die Kölner Viktoria am 28. und 31. Mai schon was vor. Zwei Veranstaltungen stehen an, die man sich am Kölner Höhenberg schon seit Jahren so gewünscht hat, und für die auch viel Aufwand vor allen Dingen in finanzieller Hinsicht betrieben wurde. Die Rede ist von den Aufstiegsspielen zur 3. Liga. Sieben Punkte beträgt derzeit der Vorsprung auf Borussia Dortmund und Mönchengladbach. Sollte dieser auch am Saisonende Bestand haben, dann träfe man in der Runde auf den Nordost-Vertreter. Hier führt mit Carl Zeiss Jena ein traditionsreicher Club die Tabelle auch relativ deutlich an. Energie Cottbus hat als Zweiter ebenfalls sieben Punkte Rückstand.

Wie gesagt, das Thema Aufstieg wurde in den vergangenen Jahren immer sehr heiß diskutiert. Doch ausgerechnet vor der laufenden Runde hat man alles ein bisschen anders gemacht. So wurde von Beginn an nicht auf Spieler gesetzt, die von oben kamen, sondern die noch da hinwollen. Sinkala oder Streit sind Geschichte, dafür wurden Leute mit Perspektive geholt. Ex-RWO-Keeper Philipp Kühn oder Tim Golley, Kevin Holzweiler und David Jansen prägen das Bild der „neuen Viktoria“. Auch das Ziel „Aufstiegsrunde“ wurde im Umfeld gar nicht so oft bis gar nicht in den Mund genommen. Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich wollte den Druck auf sein Trainerteam um Marco Antwerpen nicht unnötig vergrößern. Die Mannschaft soll sich entwickeln und kontinuierlich verbessern, so der Wunsch des Sportvorstandes. Rückschläge sollten da billigend in Kauf genommen werden. Ganz empfindliche Niederlagen waren das daheim gegen Rödinghausen und den Lokalrivalen 1. FC Köln, gegen den in der vergangenen Woche auch das Rückspiel verloren wurde. Das zeigt, dass innerhalb der Domstadt mal so gar keine Geschenke verteilt werden. Trotzdem steht die Viktoria ganz oben. Wahrscheinlich auch, weil die Konkurrenz aus Dortmund und Mönchengladbach zuletzt dann doch etwas mehr schwächelte.

Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Pokalspiel gegen den MSV Duisburg, haben die „Kleeblätter“ noch eine interessante und schwere Aufgabe gegen Viktoria Köln vor der Brust. Durch die lange Siegesserie von mittlerweile sieben in Folge, kann das Team von Mike Terranova der Viktoria auch noch mal gefährlich werden. Eine Ausgangslage, die im Winter niemand für möglich hielt, weshalb die entsprechenden und mit großem administrativen und finanziellen Aufwand zu erstellenden Lizensierungsunerlagen verständlicherweise auch nicht eingereicht wurden.

Die Begegnung im Sportpark Höhenberg wird am Samstag, dem 29. April 2017, um 14:00 angepfiffen.

Übrigens müssen die Kölner auch am 2. Mai im Halbfinale des Mittelrhein-Pokals ran. Hier wartet der Ligakonkurrent Bonner SC auf den Tabellenführer. Wie auch in den verbleibenden Meisterschaftsspielen muss die Viktoria auf ihren Top-Torjäger Sven Kreyer verzichten, der sich im Training eine operationspflichtige Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte.

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