RWO-Vorstand trifft Entscheidung „pro Fan“

Auch gegen Homberg nur vor 300 Zuschauern

Der Vorstand von Rot-Weiß Oberhausen hat eine Entscheidung in Sachen Zuschauerzulassung getroffen. Auch gegen den VfB Homberg (SA, 26.09.20, 14 Uhr, Stadion Niederrhein) werden nur 300 Gäste zugelassen.

Damit greift das Gremium um Hajo Sommers den anstehenden Entscheidungen der städtischen Behörden vor und reguliert die Zuschauerzahl in Eigenregie. „Wir wollen niemanden unter Druck setzen oder sonst irgendwas“, erklärt Sommers die Entscheidung. „Wir wollen nur nicht Gefahr laufen, dass wir mit einer stückweiten Öffnung einzelner Bereiche irgendwelchen Fans vor den Kopf stoßen. Darum lautet unsere Devise bis auf Weiteres ‚Alle oder keiner‘.“

Die beiden Englischen Wochen waren für die handelnden Personen im Verein hart und intensiv. Nach dem besagten Duell gegen die Duisburger Schwarz-Gelben gibt es eine Heimspiel-Pause bis zum 21. Oktober. Dann gastieren die Sportfreunde Lotte im Stadion Niederrhein. Sommers: „Bis dahin haben wir alle Zeit, einmal kräftig durchzuschnaufen und dann alle Vorgaben der Ämter umzusetzen. Dann hoffen wir aber bereits, dass wir mit einer Zahl jenseits der 1.000 Besucher an den Start gehen können.“

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