
Name:
Paul Timm
Firma:
Position:
Geschäftsführer
Branche:
Fleischwaren
Firmensitz:
Zum Eisenhammer 3d, 46049 Oberhausen
Alter:
57 (* 01.04.1956)
Familienstand:
verheiratet
Nach der fußballlosen Zeit zwischen Mai und August hat sich auch neben dem Rasenrechteck im Stadion Niederrhein einiges getan. So sorgen nun der SC Rot-Weiß und die TIMM Fleisch- und Wurstmanufaktur für das leibliche Wohl der Zuschauer auf dem Stadionvorplatz und den Tribünen. Wir sprachen mit Inhaber Paul Timm über die Neuerungen im Stadion und natürlich über sein Engagement als Business- Partner und Wirtschaftsbeirat der „Kleeblätter“. Dabei kam heraus, dass sein Sohn Christian vor vielen Jahren schon mal als „Maskottchen des Tages“ einen punktuellen Teilerfolg verbuchen konnte.
Herr Timm, seit der laufenden Saison versorgen Sie die Zuschauer mit frischen Leckereien vom Grill. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz nach drei Spieltagen aus?
Mit Tobias Fleckner, der als Konditormeister, Küchenmeister und Koch-Olympiasieger mit der Bundeswehr viel Erfahrung mitbringt, haben wir einen Verantwortlichen vor Ort, der dem Verein sehr nahe steht. Durch die Infrastruktur auf dem Stadionvorplatz mit zwei Grillpavillions ist es eine große logistische Herausforderung, viele Menschen in den kurzen Zeitabständen vor dem Spiel, in der Halbzeitpause und nach Spielschluss mit Nackensteaks und Wurst zu versorgen. Zumal wir den Anspruch haben, die kultige Bratwurst frisch auf dem Holzkohlegrill für den Kunden zuzubereiten. Das gibt es in den neuen Arenen nicht mehr.
Wie war die Reaktion der Besucher?
Wir haben eine durchweg positive Resonanz erfahren. Zumal wir mit frischen Bäckerbrötchen, gutem Senf und hochwertigem Ketchup den „Wurstgenuss“ noch optimieren konnten. Trotzdem darf man nie zufrieden sein. Wir wollen unsere Angebotspalette erweitern, damit auch der letzte Fan glücklich ist. Zum Heimspiel gegen 1860 München bieten wir den Zuschauern „themenbezogen“ Leberkäse an.
Das Problem sind also die Wartezeiten in den Phasen, in denen der Ball ruht. Haben Sie da einen Tipp, wie der Besucher diese umgehen kann?
Während des Spiels kurz runter von der Tribüne oder raus aus der Kurve und ab zum Grill- oder Getränkestand. In dieser Phase geht es ganz schnell, und in zwei bis drei Minuten ist der Zuschauer wieder an seinem Platz und kann das Spiel mit seiner Bratwurst in der Hand weiter verfolgen.
Neben dem Engagement Ihrer Firma als langjähriger Business- Partner bringen Sie sich auch als Wirtschaftsbeirat persönlich stark ein. Was ist der Grund für dieses Engagement?
Dieser Verein war und ist für mich immer Kult. Als Fan habe ich den Bundesligaaufstieg 1969 feiern dürfen und den Bundesligaskandal miterleben müssen. Danach stand man mit RWO etwas Außen vor. Doch den Verein habe ich nie aus den Augen verloren und wollte mich mit meinen Ideen einbringen, als er vor fünf Jahren vor dem totalen Umbruch stand.
Was hat Sie damals am meisten angetrieben?
Die Situation war für den Verein schwierig, sehr schwierig. Doch Hans-Günter Bruns, den ich schon lange kenne und dessen bodenständige und ruhige Art ich schätzen gelernt habe, hat mich mit seiner Arbeit überzeugt. Es ist ihm gelungen, aus einzelnen Spielern eine homogene Mannschaft zu formen. Deswegen behaupte ich, dass RWO noch nie so gut war wie jetzt!
Zumal sich auch im außersportlichen Bereich einiges verändert hat!
Richtig! Das ist schon sensationell, was hier abgegangen ist. Den Verein aus dieser Situation herauszuholen, war auch ein Kraftakt und Ergebnis der aufopferungsvollen Arbeit im Vorstand und Aufsichtsrat.
Ihr Sohn Christian war 1994 im Oberligaspiel gegen den Rheydter SV (2:2) als Siebenjähriger das allererste „Maskottchen des Tages“ in der Geschichte des SC Rot- Weiß. Was macht der Glücksbringer von damals heute?
Christian spielt Hockey und studiert in Witten BWL. Ich denke, er wird später einmal den Betrieb übernehmen.
Dann aber an einem anderen Standort. Sie wollen das Gebäude im Gewerbegebiet am Eisenhammer verlassen. Wann erfolgt der Umzug?
Ich denke, das wird im November geschehen. Wir sind schlichtweg aus dem Gebäude herausgewachsen und können uns hier nicht mehr vergrößern. Deshalb hatten wir uns zu einem kompletten Neubau entschlossen, der den Arbeitsabläufen Rechnung trägt.
Herr Timm, seit der laufenden Saison versorgen Sie die Zuschauer mit frischen Leckereien vom Grill. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz nach drei Spieltagen aus?
Mit Tobias Fleckner, der als Konditormeister, Küchenmeister und Koch-Olympiasieger mit der Bundeswehr viel Erfahrung mitbringt, haben wir einen Verantwortlichen vor Ort, der dem Verein sehr nahe steht. Durch die Infrastruktur auf dem Stadionvorplatz mit zwei Grillpavillions ist es eine große logistische Herausforderung, viele Menschen in den kurzen Zeitabständen vor dem Spiel, in der Halbzeitpause und nach Spielschluss mit Nackensteaks und Wurst zu versorgen. Zumal wir den Anspruch haben, die kultige Bratwurst frisch auf dem Holzkohlegrill für den Kunden zuzubereiten. Das gibt es in den neuen Arenen nicht mehr.
Wie war die Reaktion der Besucher?
Wir haben eine durchweg positive Resonanz erfahren. Zumal wir mit frischen Bäckerbrötchen, gutem Senf und hochwertigem Ketchup den „Wurstgenuss“ noch optimieren konnten. Trotzdem darf man nie zufrieden sein. Wir wollen unsere Angebotspalette erweitern, damit auch der letzte Fan glücklich ist. Zum Heimspiel gegen 1860 München bieten wir den Zuschauern „themenbezogen“ Leberkäse an.
Das Problem sind also die Wartezeiten in den Phasen, in denen der Ball ruht. Haben Sie da einen Tipp, wie der Besucher diese umgehen kann?
Während des Spiels kurz runter von der Tribüne oder raus aus der Kurve und ab zum Grill- oder Getränkestand. In dieser Phase geht es ganz schnell, und in zwei bis drei Minuten ist der Zuschauer wieder an seinem Platz und kann das Spiel mit seiner Bratwurst in der Hand weiter verfolgen.
Neben dem Engagement Ihrer Firma als langjähriger Business- Partner bringen Sie sich auch als Wirtschaftsbeirat persönlich stark ein. Was ist der Grund für dieses Engagement?
Dieser Verein war und ist für mich immer Kult. Als Fan habe ich den Bundesligaaufstieg 1969 feiern dürfen und den Bundesligaskandal miterleben müssen. Danach stand man mit RWO etwas Außen vor. Doch den Verein habe ich nie aus den Augen verloren und wollte mich mit meinen Ideen einbringen, als er vor fünf Jahren vor dem totalen Umbruch stand.
Was hat Sie damals am meisten angetrieben?
Die Situation war für den Verein schwierig, sehr schwierig. Doch Hans-Günter Bruns, den ich schon lange kenne und dessen bodenständige und ruhige Art ich schätzen gelernt habe, hat mich mit seiner Arbeit überzeugt. Es ist ihm gelungen, aus einzelnen Spielern eine homogene Mannschaft zu formen. Deswegen behaupte ich, dass RWO noch nie so gut war wie jetzt!
Zumal sich auch im außersportlichen Bereich einiges verändert hat!
Richtig! Das ist schon sensationell, was hier abgegangen ist. Den Verein aus dieser Situation herauszuholen, war auch ein Kraftakt und Ergebnis der aufopferungsvollen Arbeit im Vorstand und Aufsichtsrat.
Ihr Sohn Christian war 1994 im Oberligaspiel gegen den Rheydter SV (2:2) als Siebenjähriger das allererste „Maskottchen des Tages“ in der Geschichte des SC Rot- Weiß. Was macht der Glücksbringer von damals heute?
Christian spielt Hockey und studiert in Witten BWL. Ich denke, er wird später einmal den Betrieb übernehmen.
Dann aber an einem anderen Standort. Sie wollen das Gebäude im Gewerbegebiet am Eisenhammer verlassen. Wann erfolgt der Umzug?
Ich denke, das wird im November geschehen. Wir sind schlichtweg aus dem Gebäude herausgewachsen und können uns hier nicht mehr vergrößern. Deshalb hatten wir uns zu einem kompletten Neubau entschlossen, der den Arbeitsabläufen Rechnung trägt.


























